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Gedanken zum Siegerland

Gedanken zum Siegerland

Im Moment bereite ich die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werden ich noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Inseldorf Niederschelden

I
ch kenne ein Dörfchen so reizende und schön,
wie selten eins ist hier auf Erden zu sehn,
von Bergen und Gipfeln so herrlich umsäumt,
von Eichen umrauscht und von Wassern umschäumt.
Das ist meine Heimat, ihr gilt heut mein Ruf.
I: Dank sei meinem Schöpfer, der sie einst schuf. :I

O Heimat, du teure - Niederschelden genannt,
du bist schon aus Büchern und Sagen bekannt.
Ein Hans von der Hube, ein Ritter der Burg,
sie gaben deinen Ruf schon von altersher kund,
und heute noch murmelt das rauschende Wehr,
I: Niederschelden, o Heimat, dich lieb ich so sehr. :I

Wenn der Wand'rer dann hoch auf dem Leyfelsen steht,
in der Weite das Dörfchen Niederschelden sieht,
freut er sich von Herzen und sagt's jedem gern,
ich bleibe meiner Heimat nie wieder fern.
Nur ein Niederschelden gibt's und sonst nichts mehr,
I: denn ohne die Heimat ist's Leben mir leer. :I

Text: Heidi Klotz
Melodie: Irma Lommel


Die Bergleute von Brachbach

Einst waren hier Männer im Heimatdorf
als Bergleute, und standen in der Tiefe vor Ort,
die Anfangs mit Fäustel und Bohrer zur Hand,
entrissen das Eisengestein aus der Wand.

Man grub sich tief in die Erde hinein
und suchte das kostbare Eisengestein.
Ihr Licht, als ein Sternlein armselig und klein,
zeigte den Weg zum Eisengestein.

Kraft und ihr Wille, die hatten die Macht,
wenn sie dann fuhren hinein in den Schacht,
hier wurde geborgen das Erz zu Tage,
tief aus der Erde, von Mann und Knabe.

Die Sorgen des Alltags nahmen sie mit,
gefolgt von den Gefahren auf Schritt und Tritt,
ihre Blicke, die öfters zum Felsengestein,
um zu hüten ihr Leben für daheim.

Die heilige Barbara war ihre Braut,
ihr wurde die Hoffnung anvertraut,
sie schützend zu segnen, dort in dem Schacht,
sollte halten die Wacht.

Doch aus des Dörfleins - Bergmannsbrauch,
löschte fünfundzwanzig ihr Lebenshauch,
alle den Knappen sei hier zum Gedenken,
ein Gruß zum "Glück auf" hier zu schenken.

Das kleine Glöcklein gab die Kunde,
man sprach es dann von Mund zu Munde,
wenn einmal Leid von der Gefahren Not
und sprach dann von dem Bergmannstot.

Des Glöckleins Inschrift sagt die an,
ob heute, - morgen oder wann.
Jesus laß in deiner Wunde
mich Ruhe finden in meiner Todesstunde.

von Rudolf Kaiser

Siegerlandlied

1. Wo zwischen den Bergen der Amboss noch klingt,
ins Mark der Erde der Bergmann dringt.
Wo die Feuer hell lodern, zu schmelzen das Erz,
da ist mein Siegerland, und dem gehört mein Herz.

Heimat, O teu'ere Heimat hab ich dich von Herzen lieb,
möchte bei dir all mein Leben nur sein,
bei dir meiner Heimat allein.

2. Von Bergen umwoben manch Dörflein im Grund,
die Quellen alle wie Mädchen - Mund
Erzählen vom Hauberg von Lohen und Blühn
Und von den Herden all die noch durch Täler ziehn.

Heimat, O teu'ere Heimat ...

3. So lob ich den Menschen das Land und das Erz,
ist auch die Schale rauh, ein gutes Herz,
schlägt trotzdem in allem, das ist ja bekannt,
ein herzliches Glückauf dem schönen Siegerland.

Heimat, O teu'ere Heimat ...

Friedhelm Kessler und Lothar Stühn
     das Giebelwald-Duo




Wo die Sieg in weiten Bogen
hin zur Landesgrenze fließt,
wo der Bürger wohlerzogen
froh sein Inseldorf genießt,
wo die schmucken Häuserzeilen
rechts und links der Sieg sich teilen,
da liegt - ich will es froh vermelden -
mein Heimatort, liegt Niederschelden.

Friedhelm Kessler





Ohne Arbeit, Müh und
           Plag
währe dieses nicht geraten.

Der Neider sieht nur
  das Blumenbeet
aber nicht den Spaten.

Gesehen bei Bauer Ewald


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